Montag, 23. Juli 2012

Rezension: Shades of Grey 1: Geheimes Verlangen von E. L. James



Autor: E. L. James
Verlag: Goldmann
Originaltitel: Fifty Shades of Grey
Übersetzung: Andrea und Sonja Hauser
Reihe? Band 1/3
Seiten: 608
Ausführung: Klappenbroschur
Preis: 12,99 €
ISBN: 978-3-442-47895-8


Kurzbeschreibung:

Sie ist 21, Literaturstudentin und in der Liebe nicht allzu erfahren. Doch dann lernt Ana Steele den reichen und ebenso unverschämt selbstbewussten wie attraktiven Unternehmer Christian Grey bei einem Interview für ihre Uni-Zeitung kennen. Und möchte ihn eigentlich schnellstmöglich wieder vergessen, denn die Begegnung mit ihm hat sie zutiefst verwirrt. So sehr sie sich aber darum bemüht: Sie kommt von ihm nicht los. Christian führt Ana ein in eine dunkle, gefährliche Welt der Liebe – in eine Welt, vor der sie zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht … QUELLE


Über die Autorin: 

Die britische Autorin E L James ist Mutter von zwei Kindern und war – bis vor kurzem – Angestellte eines TV-Senders in London. Ihre "Shades of Grey"-Trilogie erschien zunächst in einem kleinen australischen Verlag und wurde durch reine Mundpropaganda zu einem der sensationellsten internationalen Bucherfolge der letzten Zeit. Die Übersetzungsrechte wurden in zahlreiche Länder verkauft, die Filmrechte an der Trilogie haben sich Universal Pictures und Focus Features gemeinsam gesichert. E L James lebt in London.

Meine Meinung:

"Shades of Grey" - das Buch, dass momentan in aller Munde ist. Auch ich habe mich von dem Hype anstecken lasse und es gelesen. Ich sage gleich vorweg, dieser Roman ist mein erster in diese Richtig und deshalb kann ich keine Vergleiche zu anderen Büchern dieser Klasse ziehen. Außerdem werde ich das Buch ohne meine übliche Sternen Bewertung Rezensieren, ihr werdet dann sehen warum.

Wenn man das Buch liest, sollte man sich im klaren  darüber sein , dass sich das Buch um Sex, Unterwerfung und und und dreht. Wenn man von Anfang an weiß, dass dieses Thema wirklich absolut nichts für einen ist, und man auch schon vor dem lesen weiß,  dass man es auf gut deutsch gesagt scheiße findet, dann sollte man es auch nicht lesen nur um es dann nieder zu machen. Ich weiß wirklich absolut nicht wie ich dieses Buch beschreiben soll. Einerseits gab es so vieles was mich so sehr gestört hat, andererseits mochte ich das Buch obwohl mir, sagen wir mal der Schreibstil absolut  nicht gefallen hat. Deswegen bitte ich euch, lest das Buch nicht wenn ihr wisst das ihr es sowieso schlecht finden werdet. Man darf kein literarisches Meisterwerk erwarten, man muss einfach lesen und sich seine eigene Meinung bilden. So viel dazu.

Wie ich schon gesagt habe, war dies mein erstes Buch in diesem Thema. Ich hab mich nie damit beschäftigt (vielleicht habe ich mal die ein oder andere Dokumentation geschaut.) und weiß daher auch nicht ob sich alles wirklich so abspielt wie hier beschrieben wurde. Ich empfehle das Buch erst ab 16 - 18. (Ich bin 16 und hatte eigentlich keine Probleme damit ...) So dann fangen wir mal an mit meiner Sicht der Dinge.

Der Einstieg in das Buch fällt wirklich sehr leicht. Man braucht keine lange Eingewöhnung Phase. Alles lässt sich sehr schnell lesen und schon bald hat man die ersten Kapitel hinter sich. Was aber zunehmend unangenehm auffällt, sind die ständigen Wiederholungen. Immer häufiger kommentiert Anas Unterbewusstsein bestimmte Geschehnisse, und das nervt tierisch. (Wie kann man mit einen Unterbewusstsein reden?!) Mir war schon von Anfang an klar, nachdem ich die ersten Rezensionen gelesen habe, das ich   mir nicht hunderte von Zitaten markieren kann. Aber das der Schreibstil so grauenvoll ist, hätte ich nie gedacht. Aber, da ich ja ein sehr gutes durchhalte vermögen habe *lobend auf die Schultern klopfen* habe ich weiter gelesen. Und zu meinem erstaunen musste ich feststellen das mir das Buch nach einer Zeit gefallen hat! Die ganzen Wiederholungen, die mich wirklich zu weiß Glut treiben, hab ich auf einmal einfach 'überlesen'. Denn die Story hat mich wirklich interessiert. Ich wollte unbedingt wissen wie es mit Christian und Ana weitergeht. Der Schreibstil und alles andere wurde plötzlich unwichtig, ich wollte einfach nur weiterlesen.

Während Protagonistin Ana zu Anfang noch einen sehr vernünftigen und sympathischen Eindruck erweckte, schwand ihre Sympathie zunehmend der Seitenzahl. Ich glaube diese Frau ist als kleines Kind zu oft vom Wickeltisch gefallen. Ja, bei der sind eindeutig ein paar Leitungen durchgebrannt. Ich meine, welche Frau die noch einigermaßen klar denken kann, bleibt ruhig und denkt nur an den Sex während ihr von dem Objekt ihrer Begierde offenbart wird das er nicht mit einer Frau schläft, sonder sie fickt - und zwar hart? (Zum lesen einfach markieren.) Spätestens als er dann sein "Spielzimmer" zeigt, müssten doch eigentlich bei jedem die Alarmglocken schrillen, oder? Ich muss einfach sagen, Ana hat mich genervt. Dazu kommt noch das sie zwei linke Füße hat (okay, halb so wild, habe ich auch) UND das sie wirklich bei fast jedem Satz von Mr. Grey rot wird. Ich meine Ana ist eine erwachsene Frau! Wer verhält sich denn da bitteschön so? Am liebsten hätte ich sie links und rechts ordentlich abgeschwagt, damit sie wieder aufwacht und sich wie ein normaler Mensch verhält.

Christian Grey (Er wird wirklich immer mir seinem vollen Namen angesprochen!), nun ich weiß nicht was ich über ihn sagen soll. Ich glaube ich habe noch nie von einem sooo unsympathischen Charakter gelesen. Selbst wenn man nicht weiß worum es in dem Buch geht, merkt man auf Anhieb das der Typ nicht ganz dicht ist. Außerdem ist der so arrogant, Boa, ich bin da fast am Rad gedreht. Er ist ein totaler Kontrollefreak (wie es auch auf jeder Seite erwähnt wird!) und ich konnte mich überhaupt nicht mit ihm anfreunden.

ABER, jetzt muss ich sagen, die gesamte Geschichte hätte anders garnicht funktioniert. Stellt euch vor Christian wäre so ein Weichei und Ana eine die sich nichts gefallen lässt und die nicht schüchtern etc. ist. Dann wäre das ganze Konzept des Buches ja garnicht aufgegangen. Das sollte man beim Lesen immer im Hinterkopf behalten. Ich bin aber trotzdem mit ihnen nicht so richtig war geworden, im echten Leben würde ich so glaube ich nie etwas mit so einer naiven und kindischen Person (man bedenke sie ist 21) wie Ana zu tun haben wollen, dazu bin ich einfach zu nun ja ... sagen wir es mal so, wenn Christian so mit mir umgegangen wäre, wie er mit Ana umgegangen ist,  ich hätte dem einmal ordentlich eine geknallt und wäre abgehauen. Genauso wenig könnte ich mir mit Christian, angenommen wir lassen seine Sexuelle vorlieben mal außer acht, vom Charakter her eine normale Beziehung nicht vorstellen. Er ist einfach zu arrogant, eifersüchtig und mir würden noch tausend schlechte Eigenschaften an ihm einfallen. Ich hoffe was ich sagen wollte ist deutlich geworden?

Fazit:

Ich weiß einfach nicht wie ich diese Buch bewerten soll. Wenn ich das Buch mit anderen vergleichen würde, vom Schreibstil etc. her, würde das Buch vielleicht 2 Sterne bekommen. ABER obwohl es kein Meisterwerk ist, hat es mir gefallen. Ich hatte einige interessante Lesestunden. Es hat mir Spaß gemacht mal in diese Thema rein zu schnuppern, und ich weiß jetzt, dass ist definitiv nicht für mich. Aber das Buch ist auch nicht dazu da um den Leser dazu zu überreden auch so einen Lebensstil zu führen, man liest ja auch kein Krankenhaus Roman und hofft dann man hat ein Studium hinter sich, nein, ein Buch ist dazu da um zu unterhalten. Und "Shades of Grey" hat mich unterhalten! Ich freue mich auf die Fortsetzungen.

Reihe:

Kommentare :

  1. tolle rezi ^^
    immerhin eine, die nicht weiß, was sie damit anfangen soll :3
    Ich hab bisher nur schlechtes gehört und auch eine bekannte von mir hat dieses Buch gekauft (mitlerweile lesen es viele von meinen freunden) hat es nur gekauft, weil sie auch nur schlecht reden wollte. Hauptsache aktuel bleiben wie xD ich weiß zwar nicht ob ich es mir kaufen soll...

    lg

    Alisia

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  2. @Alisia, Ich habe bisher immer nur Rezis gelesen, die es gut fanden, oder richtig scheiße. Ich kann dir wirklich nicht sagen ob du dieses Buch kaufen sollst, man muss einfach mit dem Thema umgehen können. Ich habe das Buch größtenteils auch nur wegen dem Hype gelesen, wäre das Buch jetzt nicht so bekannt, hätte ich es wahrscheinlich garnicht zuende gelesen. Und obwohl es wirklich kein Meisterwerk ist, habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Aber das muss jeder für sich selber Entscheiden. :-)
    Gruß zurück, Isabel

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  3. Jaja, mit den rosa unterlegten Worten hast du den Punkt getroffen ... Aber: "Sex sells" auch im Literaturbetrieb - und extremer Sex halt vielleicht noch mehr ...

    Pamela

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